Michel de Roche, Advokat

Ich wurde 1975 in Zürich geboren und absolvierte von 1996 bis 2002 mein juristisches Studium mit Fokus auf Steuern, Law and Economics sowie dem Privatrecht in Basel. Während meines Studiums war ich als Velokurier, Tennis- und Unihockeytrainer engagiert. Seit 2006 arbeite ich als Anwalt in Basel. Privat bin ich seit 2009  mit meiner Frau Martina de Roche verheiratet, seit 2011 Vater zweier Söhne.  

Mehr über mich erfahren Sie auf den untenstehenden Seiten sowie unter www.deroche.ch

CV

Hauptberufliches:

2012 – heute:

selbständiger Advokat, seit 2014 bei advokatur5 (www.ah5.ch)

2010 – 2011:

Staiger, Schwald & Partner, Basel, Zürich, Bern, Senior Associate

2006 – 2010:

Holzach Partner, Basel, Associate

2003 – 2004:

swisslegal Dürr + Partner, Basel,  Volontär

2002 – 2003:

KPMG legal, Basel, Volontär

1995

Danfos Werner Kuster AG, Frenkendorf, Mitarbeiter im Verkaufsbüro

 

Nebenämter und sonstige Tätigkeiten:

2012 – heute

SRES SVIT Swiss Real Estate School, Dozent für Privatrecht und Zivilprozessrecht

2011 – heute

Fachkammer Stockwerkeigentum, SVIT, Präsident

2011 – heute

Exekutivrat SVIT, Mitglied

2009 – 2016

Staatliche Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten des Kantons Basel Stadt, Vermietervertreter

2009 - 2014

Kommision für Abbruch und Zweckentfremdung des Kantons Basel-Stadt, Mitglied

2007 – 2009

Experte für Sachenrecht im Rahmen der Prüfungen zum Immobilienbewirtschafter mit eidgenössischem Fachausweis

2000 – 2001

Beamer AG, Basel, Velorkurier

2000

Universität Basel, Tutor für Strafrecht

1994 – 2000

TC Birsmatt, Therwil, Tennislehrer

 

Ausbildung:

1996 – 2002

Jura-Studium an der Universität Basel

1995

Sprachaufenthalt in San Francisco mit dem Abschluss des Cambridge Proficiency

1990 – 1994

Matura am Gymnasium Oberwil (BL)

1981 – 1990

Primar- und Sekundarschule in Horgen (ZH) sowie Therwil (BL)

Ausbildung

Im Sommer 1994 schloss ich meine Matura am Gymnasium Oberwil ab. Hiernach zog es mich für ein halbes Jahr nach San Francisco, wo ich meine Englischkenntnisse an einer Sprachschule verfeinerte und schliessslich das Cambridge Proficiency abschliessen durfe. Nach der Rekrutenschule begann ich mein Jurastudium an der Universität Basel. Ich legte einen Fokus auf eine möglichst breite Ausbildung und nicht auf einem möglichst raschen Abschluss. So konnte ich auch einmal über den Tellerrand der Grundausbildung hinausschauen und mich intensiv dem Steuerrecht sowie einem Programm mit dem Titel „Law and Economics“ widmen, das mir einen guten Einblick in die Denkweise angloamerikanischer Juristen verschaffte. Im Sommer 2002 schloss ich das Studium mit dem Lizentiat (Prädikat „magna cum laude“) erfolgreich ab.

Nach meinen Praktika in einer grossen Revisionsgesellschaft sowie einer mittelgrossen Anwaltskanzlei in Basel absolvierte ich schliesslich im Sommer 2005 an meinem dreissigsten Geburtstag das Anwaltsexamen im Kanton Basel-Stadt.

Berufserfahrung

Während des Studiums engagierte ich mich als Velokurier. Diese Tätigkeit war nicht nur sportlich anspruchsvoll, sondern ich lernte auch die Arbeitswelt aus der Sicht des reinen Dienstleisters kennen und erhielt einen Einblick in eine Vielzahl von Geschäften. Nach dem Abschluss meines Studiums verbrachte ich fünf Monate in einer grossen Revisionsgesellschaft. Dort konnte ich Anwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer unterstützen und erste Erfahrungen in der Rechtsberatung sammeln. Nach diesem Volontariat verbrachte ich insgesamt 13 Monate in einem mittelgrossen Anwaltsbüro mit wirtschaftsrechtlicher Ausrichtung in Basel. Dort erlernte ich die selbständige Betreuung von Dossiers und Kunden und konnte erste Erfahrungen im Prozessieren machen. Ab dem Sommer 2004 konzentrierte ich mich schliesslich auf die Vorbereitung des Anwaltsexamens. Dieses schloss ich ein Jahr später zufrieden ab.

Im Januar 2006 trat ich danach meine erste „richtige“ Stelle als Anwalt in einer mittelgrossen Kanzlei, wiederum mit wirtschaftsrechtlicher Ausrichtung an. Ich betreute dort ein grosses Spektrum von Kunden und Fällen. Bereits hier richtete sich der Fokus meiner Tätigkeit auf Immobilien. Mietrecht, Baurecht, aber auch Arbeitsrecht sowie das allgemeine Vertragsrecht waren meine Kerngebiete.

Als sich meine damalige Kanzlei Ende 2009 atomisierte, folgte ich zwei Partnern, welche in Basel eine Filiale einer der grösseren Zürcher Kanzlei eröffneten. Währenddem sich meine Kundenstruktur kaum änderte, erkannte ich bald, dass die grossen Strukturen mich nicht glücklicher machten. Deshalb verliess ich diese Kanzlei Ende 2011. Seit Januar 2012 bin ich selbständig und berate meine Kunden an der Aeschenvorstadt 71 in Basel, wo wir seit dem 1. Januar 2014 unter dem Label advokatur5 auftreten.

Vorträge und Publikationen

Vortrag an der 2. Tagung zum Stockwerkeigentum des Europainstituts der Uni Zürich

Im September 2016 referierte ich zum Thema "Sicherstellung der vereinbarten Mittelverwendung und die Vermeidung von Bauhandwerkerpfandrechten beim Kauf von Stockwerkeigentum ab Plan". Details zum Inhalt dieses Referats finden Sie in hier.

Vortrag am 5. Tag des Stockwerkeigentums der Universität Luzern

Im Rahmen des 5. Tag des Stockwerkeigentums der Universität Luzern hielt ich im November 2015 einen Vortrag zum Thema "Inkasso von Beiträgen der Stockwerkeigentümergemeinschaft durch die Verwaltung". Die Teilnahme war verbunden mit einer wissenschaftlichen Publikation zum selben Thema, welche im Rahmen eines Tagungsbandes erschienen ist. Details zum Inhalt des Vortrags finden Sie hier.

Vortrag am Herbstanlass der Fachkammer Stockwerkeigentum SVIT

Am 12. November 2015 hielt ich am Herbstanlass der Fachkammer Stockwerkeigentum ein Referat zum Thema "Vertragliche Mängelrechte im Stockwerkeigentum". Dieses fand im Gare du Nord in Basel statt. Ziel war es, die Bewirtschafter von Stockwerkeigentum einerseits auf rechtliche Fragen zu sensibilisieren, anderseits auch darauf hinzuweisen, dass die Geltendmachung der Mängelrechte nicht zum Kernaufgabenkreis des Bewirtschafters gehört.

Vortrag an der Generalversammlung des HEV Aesch-Pfeffingen:

Am 28. April 2015 hielt ich an der Generalversammlung des HEV Aesch-Pfeffingen einen gut besuchten Vortrag zum Thema "Stockwerkeigentum - Rechtliche Hinweise und Tipps".

Vortragsserie zum Thema Zweitwohnungsinitiative:

Nachdem im März 2012 relativ überraschend die Zweitwohnungsinitiative angenommen worden war, durfte ich im Auftrag des SVIT eine Vortragsserie zu diesem Themengebiet halten. Konkret ging es darum, den Teilnehmern einerseits den Inhalt der Übergangsverordnung zu übermitteln und ihnen die unsichere Situation rund um übergangsrechtliche Fragen bis zum in Kraft treten der Verordnung darzulegen. Ich durfte diesen Vortrag insgesamt fünf Mal in Thun, Brig, Stans sowie zwei Mal in Chur halten. 

Weiterbildungsveranstaltung der Vermietervertreter der Schlichtungsbehörden für Mietstreitigkeiten beider Basel

Im Rahmen einer internen Weiterbildungsveranstaltung der Vermietervertreter durfte ich meine Kolleginnen und Kollegen im Frühjahr 2012 über einige neue Urteile des Bundesgerichts aus dem Bereich des Mietrechts informieren. 

Vortrag im Rahmen einer IAG-Veranstaltung in Zürich

Die IAG ist eine internationale Anwaltsvereinigung. Im Rahmen einer Veranstaltung im Frühjahr 2011 hielt ich in der Fachgruppe Immobiliarsachenrecht einen Vortrag zum Thema „Die Haftung des Verkäufers mit einem Fokus auf Immobilien“. 

Präsentationen am Gymnasium Münchenstein

Im Rahmen der Veranstaltung „Fenster zur Berufswelt“ präsentierte ich in den Jahren 2009, 2011, 2013 und 2015 den Anwaltsberuf. Hierbei versuchte ich jeweils, einerseits Begeisterung für den Anwaltsberuf zu wecken, anderseits auch mit gängigen Vorurteilen aufzuräumen. 

SVIT Forum 2011:

Das SVIT Forum ist gewissermassen des Gipfeltreffen des SVIT. Im Rahmen des Forums im Janur 2011 hielt ich gemeinsam mit Andreas Dürr einen Vortrag zum Thema Altlasten mit dem Titel „Alte Lasten – Saubere Lösungen“. Hierbei ging es darum, den Teilnehmern einen Überblick über die Problematik der Altlasten zu verschaffen und Ihnen Wege aufzuzeigen, wie derartige Probleme möglichst erfolgreich zu umschiffen sind. 

Nebenämter

Nebst meiner selbständigen Tätigkeit als Anwalt übe, bzw. übte ich folgende Nebenämter aus:

Präsidium der Fachkammer Stockwerkeigentum des SVIT

Die Fachkammer Stockwerkeigentum des Schweizerischen Verbands der Immobilienwirtschaft wurde im September 2011 gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, der Bewirtschaftung von Stockwerkeigentum mehr Gewicht zu geben und namentlich im Bereich der Ausbildung neue Wege zu gehen und damit dem Standard der Bewirtschaftung anzuheben.

Als Präsident obliegt mir einerseits die Vertretung der Kammer nach innen und aussen, anderseits trage ich auch die Verantwortung für die Geschäfte des Verbandes. Gerade als junger Verband stellt dieses Amt hohe Anforderungen, ist aber enorm interessant. Dies nicht nur, aber auch aufgrund der Möglichkeit des Ausbaus meines Netzwerks in der Immobilienbranche. 

Mitglied des Exekutivrats des SVIT Schweiz

Der Schweizerische Verband der Immobilienwirtschaft SVIt Schweiz ist ein nicht gewinnorientierter Wirtschaftsverband. Er vertritt die Interessen der Immobilienwirtschaft landesweit und repräsentiert die professionellen Anbieter von Immobiliendienstleistungen, namentlich in den Bereichen Bewirtschaftung, Verkauf, Beratung, Entwicklung und Schätzung. Der Exekutivrat ist das oberste leitende Organ des SVIt Schweiz und setzt sich aus der Geschäftsleitung und den Präsidenten der Mitgliederorganisationen und Kammern zusammen. Seit 2011 bin ich Teil dieses Gremiums.

Dozent der SRES im Rahmen des Lehrgangs zum eidgenössisch diplomierten Immobilienbewirtschafters 

Die SRES, die Swiss Real Estate School des SVIT, bietet den erfolgreichsten Vorbereitungslehrgang auf dem Weg zum eidgenössisch diplomierten Immobilienbewirtschafters an. Dieser wird unter anderem auch in Basel angeboten.

Im Rahmen eines Pensums von 35 Stunden pro Lehrgang unterrichte ich seit 2012 die Kandidaten in den Rechtsgebieten des allgemeinen Obligationenrechts, des Kaufrechts, des Werkvertragsrechts sowie des Zivilprozessrechts. 

Mitglied der Schlichtungsbehörde für Mietstreitigkeiten des Kantons Basel-Stadt

Die Schlichtungsbehörde für Mietstreitigkeiten ist zuständig für die Behandlung (fast) sämtlicher Gerichtsverfahren im Bereich des Mietrechts. Nach erfolgloser Schlichtung erhält eine Partei die sogenannte Klagebewilligung, welche sie zur Einreichung der Klage beim ordentlichen Gericht berechtigt.

Jedes Begehren wird von einem Gremium aus vier Personen beurteilt. Einem neutralen Vorsitzenden, einem Vertreter der Immobilienbranche, einem Abgesandten des Mieterverbandes sowie einem Schreiber. Von 2009 bis 2016 vertrat ich dort als einer von zehn Vertretern der Immobilienbranche deren Interessen. Im Rahmen dieser Tätigkeit konnte ich einen enormen Erfahrungsschatz im Bereich des Mietrechts sammeln. Im Zweiwochenrhythmus beurteilte ich mit meinem Amtskollegen vier Fälle in jeweils 50 Minuten. 

Mitglied der Kommission für Abbruch und Zweckentfremdung

Mit der Wahl in die Schlichtungsbehörde für Mietstreitigkeiten wurde ich im Juni 2009 auch Mitglied der Kommission für Abbruch und Zweckentfremdung. Diese beurteilte erstinstanzlich Abbruch- und Zweckentfremdungsgesuche. Sie war ebenfalls paritätisch besetzt. Dieses Amt war enorm interessant, weil es einen Einblick in Liegenschaften vermittelte, welche man ansonsten nicht alltäglich und schon gar nicht in dieser Menge kennenlernte. Die Kommission wurde per Juni 2014 in Folge einer Gesetzesrevision aufgelöst.